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Dienstag, 11. Oktober 2016

Slawenburgen in Deutschland/Eiskeller in Brandenburg

Chausseehäuser sind ein Nischenthema, umso mehr freue ich mich, wenn ich andere Webseiten zu ähnlichen Nischenthemen entdecke. Die Schlote-Webseite habe ich ja bereist verlinkt, heute geht es um Slawenburgen und um Eiskeller.

Auf http://slawenburgen.npage.de dokumentiert der Webseitenautor die bekannten Wallanlagen mit Standort und Fotos. Und dann wird doch klar, wie zahlreich diese Bauten waren. Heute gibt es hier und da ein paar Rekonstruktionen, die einen Eindruck von damals vermitteln.

Auf http://www.eiskeller-brandenburg.de gab es früher mal eine Liste der Eiskeller in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die ist so leider nicht mehr vorhanden, aber es wird auf ein PDF mit mehr als 200 Seiten verlinkt, das die Kühlungsmethoden vor dem Kühlschrank und der Gefriertruhe beschreibt. Und auch die bekannten Standorte der noch vorhandenen Eiskeller werden aufgeführt.

Viel Spaß beim Lesen!

Freitag, 19. August 2016

Chausseehäuser im "wilden" Osten von Europa

Bisher habe ich ja vorrangig die Chausseehäuser dokumentiert, die hier in Deutschland noch zu finden sind. Hier und da gab es mal polnische Exemplare zu sehen, meist hat Hendrik hier stark geholfen. Noch weiter östlich geht es über diesen Link...Den umfangreichen Text kann ich leider nicht lesen, aber die Fotos, historischen Ansichten und Kartenausschnitte sind doch deutlich.

Danke an Nikolai!

Samstag, 6. Februar 2016

letztes Update für ein Chausseehaus

Die Schweriner Lokalpresse hat einen Artikel zum Chausseehaus an der L9 bei Crivitz veröffentlicht. Aufgrund der vielen Unfälle an der Kreuzung ist das Haus abgerissen worden, aber es gibt noch ein wenig Hintergrundinformationen zu den Chausseehäusern. Und die geschätzte Anzahl von "noch 30 in Mecklenburg-Vorpommern" halte ich für zu tief gegriffen....

Montag, 14. September 2015

Beitrag in der Berliner Abendschau zu Berliner Chausseehäusern

In vier Minuten wird die Geschichte zu den Chausseehäusern kurz dargestellt, bitte hier entlang. Schön erläutert werden die Aufgaben der Chausseewärter und natürlich wird der lokale Bezug zu Berlin besonders hervorgehoben. Viel Spaß beim Gucken...

Montag, 10. August 2015

Chausseegeldtarife


In der aktuellen Ausstellung des Eberswalder Museums wird eine Tür gezeigt, die die Chausseegeldtarife aus der Region auflistet. Einerseits ist gut erkennbar, wie dicht das Netz der Hebestellen war und andererseits wurde eben nicht nur für Fuhrwerke Chausseegeld erhoben, sondern auch für Vieh.

Update und Literaturhinweis:
Lt. einem Artikel gibt es im Heimatmuseum Strausberg und im Heimatmuseum in Gransee ähnliche Tafeln. Der Artikel von Alexander Sachse wurde in der Ausgabe Juni 2015/26 der "Museumsblätter" veröffentlicht. Herausgeber ist der Museumsverband des Landes Brandenburg e.V., Am Bassin 3, 14467 Potsdam. Die ISSN lautet 1611-0684

Dienstag, 25. März 2014

Ein Chausseehaus in Bayern (Zeitungsartikel)

In diesem Zeitungsartikel http://www.nordbayern.de/region/schwabach/erinnerung-an-das-ehemalige-chausseehaus-bei-kammerstein-1.3534559 wird deutlich, das Chausseehäuser nicht nur Brandenburg vorhanden waren und das die Aufgabe des Straßenwärters noch lange von solchen Häusern aus wahrgenommen wurde.

Freitag, 7. Mai 2010

Schlote....oder andere Verrückte

Manchmal komme ich mir ja ein wenig seltsam vor. Ich meine, wer interessiert sich schon für Chausseehäuser? Ist das nicht viel zu spleenig?

Als kleinen "Trost" und weiteren Antrieb empfinde ich es immer, wenn ich Webseiten von anderen Verrückten sehe:

Schlotesammler
via Hendrik

PS: In Sachsen-Anhalt konnte ich drei Exemplare auf dem Chip einfangen, hier gibt es also demnächst ein Update.

Mittwoch, 18. März 2009

Deichselpfennig

Schon lange vor den Chausseegeldern erhoben einige Städte einen sogenannten "Deichselpfennig" für jedes Fuhrwerk, das durch die Stadt oder über eine bestimmte Brücke fuhr. Altlandsberg nutzte diese Geldquelle, ebenso die Stadt Rathenow und weitere Städte. Google wirft unter dem Stichwort einige Seiten aus, bei Wikipedia gibt es noch keinen Beitrag...

Mittwoch, 18. Juni 2008

Literaturhinweis II








































Die aktuelle Ausstellung in Potsdam habe ich besucht, die begleitende Broschüre ist nur auf telefonische Bestellung erhältlich gewesen.

Dienstag, 3. Juni 2008

Literaturhinweise

Tja, es gibt da sehr wenig....

1. aus der Zeitschriftenreihe "Die Mark Brandenburg" Heft 11, Lucie Großer Verlag Berlin, 1993, ISSN 0939-3676




















2. Jährlich wiederkehrend gibt es in Potsdam oder Umgebung eine Ausstellung:
"Chausseen - Alleen - Meilensteine - Chausseehäuser",
vom 12.6. bis 11.7

Industrie- und Handelskammer Potsdam, Breite Straße 2 a-c
Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr.
Das Begleitmaterial zur Ausstellung im vergangenen Jahr in Nedlitz sah so aus:

Montag, 28. Mai 2007

Artikel in der MAZ

Die Märkische Allgemeine Zeitung schrieb im vergangenen Jahr einen Artikel, der Anlaß war eine Ausstellung zu den Chausseehäusern in Nedlitz.

Samstag, 23. Dezember 2006

Beschreibung bei Wikipedia

Bei Wikipedia gibt es natürlich eine kurze Beschreibung für das Chausseehaus und die Chaussee.

Mittwoch, 20. Dezember 2006

kurze Einführung

Chausseehäuser in Brandenburg

Die LKW-Maut ist nach einigen Startschwierigkeiten in Kraft getreten und nun wird fleißig über die Mautbrücken auf den Autobahnen kassiert.

Es gab jedoch Vorläufer dieser Mautbrücken, auch wenn sie fast in Vergessenheit geraten sind. Von Chausseehäusern ist hier die Rede. Anfang des 19. Jh. begann in Preußen der Ausbau der Chausseen, teilweise öffentlich finanziert, teilweise aber auch durch private Investoren gebaut und betrieben. Damit
das Chausseegeld kassiert werden konnte, wurden Schlagbäume errichtet, die sich erst nach Entrichtung der Gebühr für die Fuhrwerke öffneten.
Direkt dort errichtete man auch die Gebäude zur Unterbringung der Kassierer, typisch waren die kleinen Erker zur besseren Sicht auf die
Chaussee nach beiden Seiten und natürlich die Lage direkt am Verkehrsweg. Teilweise dienten die Gebäude auch zur Unterbringung der Chausseewärter, die für die Instandhaltung der Chausseen verantwortlich waren.

Zum Ende des 19. Jh. wurden alle privat betriebenen Chausseen ohne Entschädigung verstaatlicht (der Gewinn der Könglich-Preussischen Eisenbahn überstieg zu dieser Zeit die Summe aller anderer Steuereinnahmen und natürlich wurden die Waren auch vornehmlich per Bahn transportiert), dann auch irgendwann die Schlagbäume abgebaut. Dennoch haben sich viele dieser typischen Gebäude erhalten, die ich hier exemplarisch zeige.

Literaturhinweis: "Die Mark Brandenburg" Heft 11, Zeitschriftenreihe Lucie Großer Verlag Berlin 1993, ISSN 0939-3676